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Bedrohungsmanagement

Im Einzelfall kommt das Bedrohungsmanagement zum Einsatz, wenn eine Person oder Institution von Drohungen, Stalking, Erpressungsschreiben, ungewöhnlichen Kontaktversuchen oder ähnlichem betroffen ist.

 

Dies gilt auch, wenn das Bauchgefühl (sprich die Intuition) eine Bedrohung wahrnimmt. So sollte etwa auch eine professionelle Bewertung erfolgen, wenn unterschiedliche Mitarbeiter Angst vor einem bestimmten Kollegen haben ohne genaue Gründe nennen zu können.

 

Im deutschsprachigen Raum führen immer mehr Unternehmen, Behörden und Universitäten einen systematischen Bedrohungsmanagement-Prozess bei sich vor Ort ein.

 

Hierbei geht es nicht nur darum, mögliche Eskalationen hin zur Gewalt zu erkennen und zu entschärfen. Vielmehr vermindert ein solches Programm auch wirtschaftliche Schäden. Denn Drohungen, Gewalt und Stalking lösen Angst und Unruhe aus. Dadurch entstehen Kosten u.a. durch:

 

  • schlechtere Arbeitsleistungen

  • Krankheitstage

  • Fluktuation, Weggang wichtiger Mitarbeiter

  • gebundene Arbeitszeit